| 1.Männer 2010/2011 | 22.8.2010 |
| TuS 1896 Sachsenhausen | 1 |
| SV Falkensee/Finkenkrug | 0 |
TuS 1896 Sachsenhausen - SV Falkensee-Finkenkrug 1:0 (0:0)
Tor: 1:0 (49.) Roller
Sachsenhausen: Schrobback - Weiss, Wiesner, Wolter, Fomin - Müller, Hellmich, Lorenz, Purrmann (88. Haak) - Nerger (81. Hahn), Roller (60. Klawitter)
Falkensee-Finkenkrug: Demuth - Seymen (86. Schiemann), Rücker, Yilmaz (68. Capolei), Saldanha-Alves (75. Fritsch) - Staude, Pirschel, Eckl, - Franck, Meseci, Scheinig
Schiedsrichter: Daniel Harting - Zuschauer: 409
Gelbe: Wiesner (F) / Saldanha-Alves (U), Seymen (F)
Beste: Schrobback , Lorenz / Pirschel
Überraschung im Elgora-Stadion: Zum Saisonauftakt kam der TuS 1896 Sachsenhausen am Freitag zu einem nicht unverdienten 1:0 (0:0)-Heimsieg gegen den Oberliga-Absteiger SV Falkensee/Finkenkrug.
Einen Tag nach der Trennung von Trainer Udo Richter zeigten sich die von Reserve-Coach André Beutler betreuten Hausherren schier unbeeindruckt und erwischten vor 409 Zuschauern einen guten Start. „Ich hatte auf so eine Raktion von der Mannschaft gehofft“, erklärte Abteilungsleiter Fred Lange erleichtert. Falkensee fand nach 15 Minuten besser ins Spiel und war die tonangebende Mannschaft. Torchancen blieben aber Mangelware. „Vom Auftritt meiner Mannschaft war ich überrascht. Wir haben das Spiel klar diktiert“, so Rohde. Sachsenhausen kehrte zur taktischen Marschroute aus der erfolgreichen Zeit unter Gerd Pröger zurück, stand in einem intensiven Spiel in der Defensive sicher und ließ gegen den Oberliga-Absteiger keine Chancen zu. So wurden die gefällig aufspielenden Gäste – die vom Ex-Oranienburger Frank Rohde trainiert werden – nur nach ruhenden Bällen gefährlich. Da aber richtig. Müller (21.), Meseci (28.) und Franck (40.) scheiterten am glänzend aufgelegten TuS-Keeper Schrobback. Auf der Gegenseite musste Schlussmann Demuth einen Freistoß von Müller entschärfen.
Vier Minuten nach der Pause kam Sachsenhausen erstmals aus dem Spiel heraus zum Abschluss – und machte prompt das Tor. Müller hatte über die linke Seite stark vorbereitet und der angeschlagen ins Spiel gegangene Paul Roller traf aus zehn Metern aus der Drehung. „Es war klar: Wer das erste Tor schießt, gewinnt das Spiel“, meinte er nach dem Spiel. Ganz so einfach lief es für sein kämpferisch überzeugendes Team nicht. Falkensee erhöhte den Druck und hatte gute Gelegenheiten. Gegen Schrobback hatten Franck (63.), Scheining (67.) und Meseci (82.) aber keine Chance.
„Wir hatten die Dinger, aber er hat stark gehalten“, musste Rohde anerkennen. Beutler sollte damit hadern, dass Sachsenhausen sich das Leben durch schlecht ausgespielte Konter selbst unnötig schwer machte. Dennoch fand er lobende Worte: „Wir standen defensiv gut und hatten einen überragenden Keeper.“
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